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Wo möchten Sie gerne Leben?
Wenn der Storch kommt
Frühlingserwachen
Schatztruhe vor - unserer Haustüre
Unser Wald und seine Freunde



Die Vielfalt der Natur

2010 - internationales Jahr
der Biodiversität Text: 


Text: Mag. Arno Klien, April 2010

„Nur wenn wir der
Natur Vielfalt lassen,
bekommen wir Vielfalt zurück!

Die „Freunde des Hollabrunner
Waldes“ bringen ihre
Aktivitäten im
Internationalen Jahr
der Biodiversität 2010
in die Kampagne
vielfaltleben ein. .“

 

 

 

 

Zunächst geht es darum, die Vielfalt in der Natur zu erkennen, achtsam mit ihr umzugehen und den Verlust von biologischen Arten nachhaltig zu stoppen.

Immerhin gelten in Österreich mehr als 33 % der Wirbeltierarten und 40 % der Farn- und Blütenpflanzen als gefährdet; eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. Falls etwa die Bienenpopulationen zu Grunde gingen, wäre alles, was mit ihrem Bestäubungsvorgang zu tun hat, in Frage gestellt – es gäbe z. B. keinen Honig, aber auch kein Obst.

In unserem Gebiet gelten u. a. als gefährdet der Feldhamster und das Ziesel (die modernen Methoden der Bodenbearbeitung sowie Unkrautvernichtungsmittel und Dünger machen ihnen das Leben schwer); weiters die Smaragdeidechse, einige Fledermausarten und die Schlingnatter.

Dazu kommt das Verschwinden vieler Feuchtbiotope, Trockenrasen, Feldraine und Böschungen als Lebensräume. Orchideenarten wie Frauenschuh, Waldvögelein, Waldhyazinthe oder Knabenkraut sind selten geworden.

Daher hat das Lebensministerium – zusammen mit Natur- schutzbund, WWF und BirdLife – die Kampagne „vielfalt- leben“ zum Schutz der Biologischen Vielfalt gestartet.

In Österreich wurden 21 Leitarten heraus gestellt, darunter auch Feldhamster, Kiebitz, Wechselkröte, Mausohr, Wie- dehopf und die Wildkatze – sowie der Mensch als wesent- licher Teil des Ganzen.

In einer Allianz-Partnerschaft sind die Freunde des Holla- brunner Waldes „vielfaltleben Partner“ geworden und wollen in diesem Jahr alle ihre Veranstaltungen unter dieses Motto stellen. Allianz-Partner vor Ort sind die KFFÖ Koordinati- onsstelle für Fledermausschutz und -Forschung in Österreich, die ÖGH Österreichische Gesellschaft für Herpetologie und die WVKA Weinviertler Kräuter-Akademie.

Entscheidungsträger, Presse, Schulen und die Bevölkerung sind eingeladen, in diesem Sinne mitzuwirken.

Mag. Zacherl-Draxler (Lebensministerium),  Mag. Arno Klien
und Mag. Pühringer  (Naturschutzbund) besiegeln die Allianz