Bei uns piept's
Wenn der Storch kommt
Frühlingserwachen
Die Vielfalt der Natur
Schatztruhe vor - unserer Haustüre
Unser Wald und seine Freunde



Wo möchten Sie gerne leben?

Regina Fritsch, Burgschauspielerin, Februar 2013

„Wir leben in einer zeit, in der
 wir globaler zerstörung
und unsicherheit ausgesetzt sind,
- mehr als jemals zuvor,
mehr als uns überhaupt
in konsequenz bewußt ist:
treibhauseffekt, klimawandel,
 naturkatastrophen,
kriege, armut, elend, leid,
 soziale und wirtschaftliche
disbalance, ausbeutung von
natur und mensch usw.“

 

Regina Fritsch 

Auf die frage eines interviewers “wo möchten sie gerne leben?“ antworte ich immer: “IM WALD“

Warum ich das sage? weil ich einen bestimmten wald vor augen habe, - einen, der mich von kindesbeinen an begeistert, gelehrt, beschützt, erzogen, beruhigt, versöhnt, befriedet, ermutigt und gebildet hat: der wald meiner heimat: der HOLLABRUNNER WALD!

Wir leben in einer zeit, in der wir globaler zerstörung und unsicherheit ausgesetzt sind, - mehr als jemals zuvor, mehr als uns überhaupt in konsequenz bewußt ist: treibhauseffekt, klimawandel, naturkatastrophen, kriege, armut, elend, leid, soziale und wirtschaftliche disbalance, ausbeutung von natur und mensch usw.

Was haben wir all dem als einzelner entgegenzusetzen? alles und nichts: nur uns selbst, unsere stimme, unsere haltung,unsere überzeugung!

Wer jemals von hollabrunn nach ernstbrunn durch den wald gegangen ist, der kann und WILL sich nicht vorstellen, dass diese einmalige strecke der stille, unberührtheit, artenvielfalt, des zaubers und des staunens, der kontemplation, meditation, des heils für seele, geist und körper jemals irgendeine art der veränderung erfährt, schon gar nicht der zerstörung!

Jede baulichkeit, jede einmischung des menschen in diese über jahrtausende geschaffene, funktionierende, harmonische, autonome biosphäre wäre ein hinweis auf weiteres menschliches versagen, das wir uns aber gar nicht mehr leisten können und dürfen! die errichtung von windrädern in einer so sensiblen, einzigartigen gegend wäre ein ruin, nicht nur der gegenwärtigen natur „wald“ gegenüber, auch, und vorallem, der gegenwärtigen natur „mensch“ gegenüber! natur und mensch sind untrennbar miteinander verbunden! der wald gibt uns alles, was er zu geben vermag, ohne bedingungen zu stellen — warum geben wir dem wald nicht, was wir zu geben vermögen: unseren respekt, unsere liebe, unseren schutz?! so erschütterbar wir in unseren sozialen lebensformen sind, mindestens ebenso erschütterbar sind die lebensformen durch uns:

warum begreifen wir nicht, dass wir gäste auf diesem planeten sind und uns endlich dementsprechend verhalten sollten...

Regina FRITSCH, Burgschauspielerin